Ob Verkehrsunfall, Bußgeldbescheid oder Fahrverbot – ich vertrete Sie in allen Fragen rund um das Verkehrsrecht. Nachfolgend finden Sie einen Überblick über die Bereiche, in denen ich Sie unterstütze.
Themenbereiche im Verkehrsrecht
Verkehrsunfall und Schadensregulierung
Nach einem Verkehrsunfall stehen viele Fragen im Raum: Wer haftet? Welche Schäden werden ersetzt? Wie verhalte ich mich gegenüber der gegnerischen Versicherung?
Typische Ausgangssituationen
Unfall mit Personen- oder Sachschaden im Straßenverkehr
Streit über die Haftungsquote zwischen den Beteiligten
Zu niedrige oder verzögerte Regulierung durch die Versicherung
Möglicher Unterstützungsrahmen
Prüfung der Haftungslage und der Anspruchsgrundlagen
Kommunikation mit der gegnerischen Versicherung
Geltendmachung von Schadensersatz- und Schmerzensgeldansprüchen
Wie erfolgversprechend die Durchsetzung Ihrer Ansprüche im Einzelfall ist, hängt von den konkreten Umständen ab. Sprechen Sie mich zeitnah nach dem Unfall an, damit wichtige Fristen und Beweise gesichert werden können.
Bußgeldbescheid und Blitzer
Ein Bußgeldbescheid wegen Geschwindigkeitsüberschreitung, Rotlichtverstoß oder Abstandsmessung ist nicht automatisch rechtmäßig zustande gekommen. Es kann sich lohnen, den Bescheid und die zugrunde liegende Messung prüfen zu lassen.
Typische Ausgangssituationen
Bußgeldbescheid aufgrund einer Geschwindigkeits- oder Blitzermessung
Zweifel an der ordnungsgemäßen Messung oder Zuordnung
Unsicherheit, ob und wie Einspruch eingelegt werden sollte
Möglicher Unterstützungsrahmen
Prüfung des Bescheids und Akteneinsicht bei der Bußgeldstelle
Bewertung der Messmethode und des Verfahrensablaufs
Einlegung und Begründung eines Einspruchs innerhalb der Frist
Die Einspruchsfrist beträgt in der Regel zwei Wochen ab Zustellung. Wenden Sie sich möglichst frühzeitig an mich, damit ausreichend Zeit für die Prüfung bleibt.
Fahrverbot und Führerscheinentzug
Ein drohendes Fahrverbot oder der Entzug der Fahrerlaubnis trifft berufstätige Mandantinnen und Mandanten häufig besonders hart. Ich prüfe, ob und wie sich die Folgen abmildern lassen.
Typische Ausgangssituationen
Bußgeldbescheid oder Strafverfahren mit angeordnetem Fahrverbot
Vorläufige oder endgültige Entziehung der Fahrerlaubnis
Existenzielle Betroffenheit durch berufliche Angewiesenheit auf den Führerschein
Möglicher Unterstützungsrahmen
Prüfung, ob ein Absehen vom Fahrverbot in Betracht kommt
Darlegung besonderer Härtegründe gegenüber Behörde oder Gericht
Begleitung durch das Verwaltungs- oder Bußgeldverfahren
Ob im Einzelfall Spielraum besteht, lässt sich nur nach Prüfung der konkreten Akte beurteilen. Ich gebe Ihnen keine pauschalen Erfolgsversprechen, sondern eine realistische Einschätzung.
Fahrerlaubnisrecht und MPU-bezogene Verfahren
Rund um die Fahrerlaubnis stellen sich oft komplexe verwaltungsrechtliche Fragen, etwa im Zusammenhang mit einer angeordneten medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) oder der Neuerteilung der Fahrerlaubnis.
Typische Ausgangssituationen
Anordnung einer MPU durch die Fahrerlaubnisbehörde
Antrag auf Neuerteilung der Fahrerlaubnis nach einer Sperrfrist
Streit über Auflagen oder Bedingungen der Fahrerlaubnisbehörde
Möglicher Unterstützungsrahmen
Prüfung der behördlichen Anordnung auf ihre Rechtmäßigkeit
Begleitung des Verwaltungsverfahrens gegenüber der Fahrerlaubnisbehörde
Beratung zum weiteren Vorgehen bei der Wiedererlangung der Fahrerlaubnis
Die medizinisch-psychologische Begutachtung selbst führe ich nicht durch – ich begleite Sie aber rechtlich bei den damit verbundenen behördlichen Verfahren.
Verkehrsstrafrecht
Vorwürfe wie Fahrerflucht oder Trunkenheit im Verkehr sind strafrechtlich relevant und können weitreichende Folgen haben – von einer Geldstrafe bis zum Verlust der Fahrerlaubnis. Eine frühzeitige rechtliche Einschätzung ist hier besonders wichtig.
Typische Ausgangssituationen
Vorwurf des unerlaubten Entfernens vom Unfallort (Fahrerflucht)
Vorwurf der Trunkenheits- oder Drogenfahrt im Straßenverkehr
Vorladung als Beschuldigte oder Beschuldigter durch die Polizei
Möglicher Unterstützungsrahmen
Akteneinsicht und Prüfung der Ermittlungsakte
Beratung zum Aussageverhalten gegenüber Polizei und Staatsanwaltschaft
Vertretung im gesamten Ermittlungs- und Strafverfahren
Machen Sie gegenüber der Polizei möglichst keine Angaben zur Sache, bevor Sie mit mir gesprochen haben. Das ist Ihr gutes Recht und schadet Ihnen nicht.
Kaufrecht rund ums Fahrzeug
Beim Kauf eines Fahrzeugs, ob neu oder gebraucht, kann es zu Streit über Mängel, Garantien oder die Wirksamkeit des Kaufvertrags kommen.
Typische Ausgangssituationen
Verdeckte Mängel nach dem Kauf eines gebrauchten Fahrzeugs
Streit mit dem Verkäufer über Rücktritt oder Minderung
Unklarheiten zu Gewährleistung und vertraglichen Zusicherungen
Möglicher Unterstützungsrahmen
Prüfung des Kaufvertrags und der Mängelrüge
Durchsetzung von Gewährleistungsansprüchen gegenüber dem Verkäufer
Beratung zu Rücktritt, Minderung oder Schadensersatz
Dokumentieren Sie Mängel möglichst zeitnah und sorgfältig – das erleichtert die spätere rechtliche Bewertung erheblich.
Häufige Fragen
Fragen und Antworten zum Verkehrsrecht
Ein erster Überblick zu wiederkehrenden Fragen. Er ersetzt keine individuelle Beratung.
Wie lange habe ich Zeit, um gegen einen Bußgeldbescheid Einspruch einzulegen?
Die Einspruchsfrist beträgt in der Regel zwei Wochen ab Zustellung des Bescheids. Diese Frist ist knapp bemessen, daher sollten Sie sich möglichst zeitnah nach Erhalt des Bescheids rechtlich beraten lassen.
Ich habe einen Anhörungsbogen erhalten. Muss ich diesen ausfüllen?
Als Betroffene oder Betroffener sind Sie nicht verpflichtet, Angaben zur Sache zu machen. Ich empfehle, vor einer Antwort auf den Anhörungsbogen zunächst rechtlichen Rat einzuholen, insbesondere wenn Zweifel an der Fahrereigenschaft oder der Messung bestehen.
Wie läuft die Regulierung nach einem Verkehrsunfall ab?
Zunächst wird die Haftungsfrage geklärt, anschließend werden die entstandenen Schäden gegenüber der zuständigen Versicherung geltend gemacht. Je nach Sachlage kann dies außergerichtlich oder gerichtlich erfolgen. Ich begleite Sie durch diesen Prozess.
Droht mir bei jedem Verstoß automatisch ein Fahrverbot?
Nein. Ein Fahrverbot ist an bestimmte Voraussetzungen geknüpft, etwa an die Schwere des Verstoßes oder frühere Eintragungen. Ob im konkreten Fall ein Fahrverbot droht und ob Spielraum besteht, lässt sich erst nach Prüfung der Akte beurteilen.
Übernimmt meine Rechtsschutzversicherung die Kosten?
Das hängt vom Umfang Ihres Versicherungsvertrags und vom jeweiligen Rechtsgebiet ab. Ich kläre mit Ihnen gemeinsam, ob und in welchem Umfang eine Deckungszusage eingeholt werden kann.
Was passiert mit meiner Fahrerlaubnis während eines laufenden Verfahrens?
Je nach Vorwurf kann die Fahrerlaubnis bereits vorläufig entzogen werden. Ich prüfe, ob die Voraussetzungen hierfür vorliegen und welche Möglichkeiten bestehen, um auf das Verfahren Einfluss zu nehmen.
Kann ich mich auch beraten lassen, wenn der Unfall bereits einige Zeit zurückliegt?
Grundsätzlich ja, allerdings sollten Sie beachten, dass Ansprüche verjähren können und Beweise mit der Zeit schwerer zu sichern sind. Melden Sie sich daher möglichst frühzeitig bei mir.
Schildern Sie mir Ihr Anliegen
Ich prüfe Ihre Unterlagen und bespreche mit Ihnen die möglichen nächsten Schritte.
Ich lade grundsätzlich keine externen Inhalte, bevor Sie dem zugestimmt haben. Externe Karteninhalte (Google Maps) werden nur nach aktiver Einwilligung eingebunden. Es werden keine Analyse- oder Marketing-Dienste eingesetzt. Details finden Sie in der Datenschutzerklärung.